Kein iPhone Killer aber ein echter Gegner – Nexus One von Google

Die mobile Revolution wurde mit dem iPhone von Apple eingeleitet. Seit dem bringen immer mehr Handy Hersteller Smartphones auf den Markt.
Inzwischen findet man auch schon günstige Modelle, die auch für einen Massenmarkt geeignet sind. Neben technischen Features unterscheiden sich diese Geräte noch durch das verwendete Betriebssystem.
Während Apple hier auf sein eigenes System setzt und Nokia mit Symbian ebenfalls eine selbstgestrickte Lösung verwendet, haben viele Smartphones Windows Mobile oder das Google Betriebssystem Android installiert.
Gerade das letztere System bietet – da als OpenSource Software von Google bereitgestellt – die größte Möglichkeit für Appentwicklungen von Drittanbietern.
Es verwundert deshalb nicht, dass Android nach dem iPhone die größte Anzahl von Apps verzeichnet. Diese können über den Google AppStore herauntergeladen werden – müssen es aber nicht. Ein wesentlicher Unterschied zu Apple. Fürs iPhone geht es nur über den iTunes App Store.
Mit dem Nexus One von Google ist seit dem 05.Januar erstmalig ein eigenes Gerät des amerikanischen Suchriesen auf den Markt gekommen. Leider – warum eigentlich??? – nur bestelltbar in den USA, UK, Hongkong und Singapur. Deutschland soll wahrscheinlich im Februar folgen.
Noch unklar ist aber, ob es das Nexus One auch bei uns ohne Providerbindung geben wird. Klar ist schon, dass – anders als in den USA – Vodafone und nicht T-Mobile der Partner sein wird.
Da ich nicht warten kann, habe ich mir das Telefon direkt in den USA bestellt. Leider blockt Google alle Kaufversuche aus Ländern, die nicht zu den oben aufgeführten gehören.
Man kann per Open Proxy (wie das geht, steht hier) zur Google Bestelltseite gehen und dann die Lieferung an eine amerikanische Adresse schicken lassen. Auf shoppingverse.de gibt dazu eine super Übersicht aller Anbieter.
Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden und bin über die Schweizer Site blick.ch auf den Service von Dollarpig.de gestoßen. Im Gegensatz zu den Forwording Adress-Anbietern, ist Dollarpig ein Shoppingassistent mit “richtigen” Menschen. Das ganze ist ganz simpel.
Man fragt auf Dollarpig.de nach einem Produkt und innerhalb kürzester Zeit erhält man ein Angebot.
Dies enthält dann den Kaufpreis (hier sucht Dollarpig auch nach dem günstigsten Anbieter), eine Gebühr für den Dienst (max. 15% und ab 500$ nur noch 5-10%) plus der sonstigen Kosten durch Zoll etc.
Für mein Nexus One sah das dann so aus (siehe Screenshot)

Mein Telefon war nach 4 Werktagen da. Alles hat gut informiert und dank Trackingcode konnte ich auch immer sehen, wo das Nexus One gerade steckt.
Nun zum Nexus One selbt. Nach 3 Tagen kann ich sagen, dass es ein wirklich iPhone ebenbürtiges Gerät ist. Wo das HTC Magic noch geschwächelt hat beim Touchscreen und der Geschwindigkeit, lässt das Nexus One nichts vermissen.
Das sehr große Display und die gute Verarbeitung runden die Optik und Usability ab.
Da ich einen iPod Touch habe, würde ich das Nexus One am besten mit ihm beschreiben. Also ein iPhone, dass so dünn wie der Touch ist.
Neben dem deutlich verbesserten Android Betriebssystem, hat mich vor allem die Googles App begeistert. Beeindruckend, was die Software schon kann.
In einem kleinen Test hat sie problemlos Logos und technische Geräte wie eine Blackberry erkannt und passende Suchergebnisse angezeigt.
Hier noch einmal ein paar +/- Punkte zum Nexus One:
PRO
+ gute Verarbeitung
+ großes Display 480x800px
+ wirkt viel dünner als das iPhone
+ gute Verarbeitung
+ extrem schnell
+ aktuellste Android Version
Contra
– trotz guter Verarbeitung und Alugehäuse – an der Optik gibt es noch Optimierungspotential
– Back Button ist links und müsste gefüllt rechts sein
Mein Fazit nach 3 Tagen. Das Nexus One ist echt cool und hat gute Chancen sich als Alternative zum iPhone zu behaupten.
Google hat hier dem Thema Mobile einen weiteren Impuls gegeben und damit die Basis für die Verlagerung vom PC hin zum mobilen Endgerät weiter gestärkt.
Damit ist auch die Betrachtung der Auswirkungen auf das Thema eCommerce noch spannender geworden. Dazu aber in einem späteren Posting mehr.
p.s. Eine iPhone Killer gibt es… das xPhone 🙂

Vodafone startet erste Google Phone Apps

Als Besitzer eines Google Phones G1 – oder HTC Dream genannt – warte ich schon seit ein paar Wochen auf den Start des Vodafone eigenen Google Phones. Hintergrund: wie ursprünglich auch bei iPhone, verweigert Vodafone “Fremdgeräten” seine günstigere Interflatrate.

Fürs Apple Telefon beugte sich der Telefonriese dem Druck seiner Kunden. Alle Google Phonebesitzer, die sich für ca. 330 EUR (aktueller Preis) ein SIM-Lock freies G1 gekauft haben, können mit dem Start des (fast) baugleichen HTC Magic – auch G2 genannt – dann wahrscheinlich auch die dazugehörige Internetflat für 9,95 EUR nutzen.  

Google Phone (G1) Android Market Vodafone App Google Phone (G1) Android Market Vodafone App
Das es bald losgeht mit dem Deutschlandstart des Vodafone Google Phones, zeigt die erste App im Android App Store – dem Gegenstück zum iTunes App Store. Hier gibt es jetzt ein Tool zum Abfragen der Verbindungskosten des eigenen Vodafone Accounts. Das macht ja nur Sinn, wenn man ein Vodafone Handy hat… denke das G2 wird in den nächsten Tagen starten.
Mehr Infos zu Android Phones bei Android-Hilfe.de 

Free-Copy.de: Werbung an Hochschulen

Studenten sind eine immer häufiger erkannte Werbezielgruppe. Neben Ihrer eigenen Kaufkraft, sind sie auch hervorragende Multiplikatoren für Ihr soziales Umfeld.

Facebook Botschafter und StudiVZ Campus-Kapitäne sind die besten Beispiele für die virale Wirkungskraft von Studenten.

Free Copy Startseite

Das Startup Free-Copy.de versucht, das universitäre Umfeld für Werbebotschaften zu nutzen. Wie funktioniert es? Studenten können bei Partner Copyshops von Free-Copy.de kostenlos Kopien ziehen. Diese enthalten auf der Rückseite eine Werbebotschaft. 
Klassische Win-Win Situation. Der Student zahlt nichts für seine Unikopien, der Copyshop bekommt Geld für jede Kopie auf der Werbepapier und ein Werbekunde zahlt das Ganze. daür errreicht er Zielkunden und Multiplikatoren aus dem Uniumfeld. natürlich bekommt auch Free-Copy einen Anteil 🙂

smaboo.de

Die Idee gefällt mir persönlich sehr gut und erinnert etwas an smaboo.de. Dort werden z.B. Notebooks von Studenten mit Werbeaufklebern gepimpt.

Zusätzlich werden die Studenten in dem beworbenen Produkt geschult und können extra Vergütungen für vereinbarte Leads erhalten.

Bei Free-Copy.de fehlt eigentlich nun nur noch ein Werbemittelupload Tool und die Geschichte ist 2.0 fähig :X