A-LOHA LOHAS: Produktsuche für Öko Produkte

Öko Shopping ist ja schon lange keine wirkliche Nische mehr. Portale wie UTOPIA und Bransparent bieten dem nachhaltigen Shopper und Interessierten eine gute Plattform.

Durch einen neunen Twitter Follower (schon abgefahren, wer einem da so alles folgt :D), bin ich auf die Produktsuche A-LOHA LOHAS gekommen. Komischer Name… aber die Seite sagt ganz klar von sich: “Bio-Preisvergleich und Produktsuchmaschine”.

A-LOHA LOHAS

“Sie würden ja gerne nachhaltig einkaufen, aber die Suche nach den passenden Produkten ist ihnen zu anstrengend, umständlich oder aufwendig? Sie wollen nicht bei jeder Kaufentscheidung neu überprüfen müssen, ob dieses Produkt nun wirklich Ihren ganz persönlichen Einkaufskriterien entspricht?…


Hauptaufgabe der A-Loha Lohas! will sein, dem interessierten Verbraucher an einem zentralen Ort eine Vielzahl von ökologisch vertretbaren Produkten anzubieten. Das können umweltfreundlich erzeugte Produkte sein oder auch in anderer Weise der Umwelt förderliche Produkte oder Dienstleistungen (Bücher, strahlungsarme Telefone, usw.)…”

Das Angebot bei A-LOHA LOHAS reicht von Mode, Wohnen, Technik bis zu Kosmetik und Lebensmittel. Letztere aber rein aus Onlineshops.
mehr Infos gibts im A-LOHA LOHAS Blog. Es wird auch auf eine Community verlinkt. Hier landet man aber direkt bei UTOPIA.
Was der Name bedeuten soll, hab ich leider nicht rausfinden können!???

OTTO ist nicht “nur” otto.de

In einem aktuellen Posting von EXCITING COMMERCE zum Thema “OTTO und Wandel im Versandhandelsgeschäft”, wird wieder einmal die magelnde Innovationskraft der klassischen Versender bemängelt. Hier insbesondere der des OTTO Konzerns.

ottogroup

Klar, es gibt super viel zu tun und OTTO könnte noch viel mehr machen. Persönlich stört mich aber die einseitige Sichtweise des Postings.

OTTO ist nicht “nur” otto.de!

Deshalb habe ich in dem Artikel bei EXCITING COMMERCE folgenden persönlichen Kommentar gepostet:

“Die angeführten Punkte sind sicher nicht vom Tisch zu weisen und enthalten viel, dass in einem Konzern wie OTTO angegangen werden muss.

Interessant auch die Punkte von Christian Martin. Diese kann bestimmt jeder nachvollziehen, der einmal eine komplexe Organisation wie OTTO kennengelernt hat.

Eine Anmerkung aber auch von meiner Seite. Warum immer nur die schwerfälligen Prozesse der Wandlung eines traditionellen Versandhandelskonzern niedermachen?

Die otto group ist wesentlich mehr (!!!) – und hier meine ich nicht nur neuartige Konzepte wie smatch.com oder limango.

Es gibt einige, im Startup-Stil geführten Online Unternehmen, die erfolgreich funktionieren. Warum werden discount24, myToys, jungstil, baumarkt direkt eigentlich nie erwähnt im Zusammenhang mit den eCommerce Ansätzen des OTTO Konzerns? Sie zeigen, dass es auch mehr als die großen Player im Konzern gibt. Und sie machen Ihren Job oftmals sehr gut…”

discount24.de mit Happyhour

Bsp. discount24.de  –  der Schnäppchenshop hat schon 2004 mit Wootansätzen experimentiert und für seine Rabattaktionen (Happyhour mit einem Produkt an einem Tag) extra Ware eingekauft. Vorbild war damals ein Fluganbieter mit einem Salenewsletter für Billigflüge immer ab 18 Uhr.

Produktsuchen werden “weiblich(er)”

Im Zuge der Weiterentwicklung des eCommerce und der zunehmende Bedeutung der Sozialen Aspekte beim Thema Online Shoppen, hat die aktuelle ACTA 2008 Studie (Allensbacher Computer- und Technikanalyse) zusätzliches Futter geliefert.

Frauen Themen - Online Suche

Quelle: “ACTA 2008

Mit deutlichem Vorsprung dominieren eher emotionale Themen wie Mode, Schuhe und Kosmetik die Wachstumstreiber bei Informationssuchen online.

Frauen suchen mehr

Quelle: “ACTA 2008

Damit werden auch die Anforderungen an Shopping Angebote steigen, die diesem Suchverhalten gerecht werden müssen. In dem Trendpapier von Andreas Haderlein (Zukunftsinstitut) und Jochen Krisch (Exciting Commerce) wird dies sehr schön visuell dargestellt.

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Quelle: “Social Commerce: Verkaufen im Community-Zeitalter

Während die bisherigen Suchansprüche rationale Sortimente betraffen, sind es zunehmend emotional – also eher “weiblich” geprägte Suchen. Diesem “neuen Suchverhalten” müssen viele Shops und Plattformen sich erst noch anpassen.

Weitere spannende Ergebnisse der ACTA Studie – wie die Tatsache, dass schon “Jeder zehnte Internetnutzer ein Blog schreibt” gibt es auf der ACTA Website (die allerdings wie Web 0,05 aussieht :X). Die Studie versteckt sich dort unter dem Punkt “Präsentation 2008”.