OTTO ist nicht “nur” otto.de

In einem aktuellen Posting von EXCITING COMMERCE zum Thema “OTTO und Wandel im Versandhandelsgeschäft”, wird wieder einmal die magelnde Innovationskraft der klassischen Versender bemängelt. Hier insbesondere der des OTTO Konzerns.

ottogroup

Klar, es gibt super viel zu tun und OTTO könnte noch viel mehr machen. Persönlich stört mich aber die einseitige Sichtweise des Postings.

OTTO ist nicht “nur” otto.de!

Deshalb habe ich in dem Artikel bei EXCITING COMMERCE folgenden persönlichen Kommentar gepostet:

“Die angeführten Punkte sind sicher nicht vom Tisch zu weisen und enthalten viel, dass in einem Konzern wie OTTO angegangen werden muss.

Interessant auch die Punkte von Christian Martin. Diese kann bestimmt jeder nachvollziehen, der einmal eine komplexe Organisation wie OTTO kennengelernt hat.

Eine Anmerkung aber auch von meiner Seite. Warum immer nur die schwerfälligen Prozesse der Wandlung eines traditionellen Versandhandelskonzern niedermachen?

Die otto group ist wesentlich mehr (!!!) – und hier meine ich nicht nur neuartige Konzepte wie smatch.com oder limango.

Es gibt einige, im Startup-Stil geführten Online Unternehmen, die erfolgreich funktionieren. Warum werden discount24, myToys, jungstil, baumarkt direkt eigentlich nie erwähnt im Zusammenhang mit den eCommerce Ansätzen des OTTO Konzerns? Sie zeigen, dass es auch mehr als die großen Player im Konzern gibt. Und sie machen Ihren Job oftmals sehr gut…”

discount24.de mit Happyhour

Bsp. discount24.de  –  der Schnäppchenshop hat schon 2004 mit Wootansätzen experimentiert und für seine Rabattaktionen (Happyhour mit einem Produkt an einem Tag) extra Ware eingekauft. Vorbild war damals ein Fluganbieter mit einem Salenewsletter für Billigflüge immer ab 18 Uhr.

1 Comments

  1. Das liegt daran, dass bei Exciting Commerce ganz klar die Liebe in Richtung “Web 2.0” und Underdogs geht.

    Bis heute und noch lange Zeit werden es die Alteingesessenen sein, die das wirkliche Geld verdienen.

    Vente Privee ist da eine Ausnahme, die sind gut unterwegs.

    Aber Amiando usw. verdienen kaum Geld oder sind nicht Break even.

    Wer will denn für diese Hungerlöhne arbeiten, die diese Unternehmen zahlen?

    Bei einem Otto, Amazon, eBay Neckermann usw. hungert man sich bestimmt nicht durch den Monat.

    Sind es doch diese Startups wie Facebook oder STudivz, die sich durch Werbung “dieser Dinosaurier” einigermassen über Wasser halten.

    Exciting commerce hat einmal glaube ich gechrieben; Wer will eBay listings auf Facebook.

    Ich glaube das wird sehr bald kommen, denn der Kostendruck wird nicht geringer.

    Man sollte vielmehr die Symbiose von alten Unternehmen und Startups sehen.

    Aber im Moment brauchen diese Web 2.0 Buden doch eher die großen “alten” Unternehmen und nicht andersrum.

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