Zum Spiegel Artikel “Von Yoomba, Oodle und Kaboodle”

Im e-commerce-blog habe ich heute einen Spiegel Artikel entdeckt zum Thema “Dotcom Phantasien”. Wollte erst einen Kommentar direkt dort schreiben – geht ja leider nicht, da spiegel.de die Funktion nicht hat :X

Deshalb hier meine Meinung zu: “Von Yoomba, Oodle und Kaboodle

Die Problematik bei vielen Startups ist doch eigentlich ganz klar. Man hat eine super Idee und will sie umsetzen. Wenn dann kein vernünftiger Mensch das Geld dafür locker macht, wird nichts daraus.

Zur Zeit finden sich aber noch genügend Investoren und das ist manchmal echt krass. Für welchen Mist hier Geld ausgegeben wird ist schon heftig!?

Das System funktioniert aber nun einmal so. Man gibt 10 Firmen Geld und hofft mit einer Investition seine Kohle plus genügend Gewinn wieder reinzuholen. Einziger Vorteil ggü. “früher” (Dotcom 1.0) – heute benötigt man für die Umsetzung einer Startup Idee oft weniger Geld und Zeit.

Wer trotzdem nicht vom ersten Tag an nach Businessmodellen und zukünftigen Finanzierungsmöglichkeiten fragt, ist selbst Schuld. Alles kann Google nun auch nicht kaufen :X

Für den Markt ist trotzdem jedes neue Unternehmen gut – und wenn es die User nur an neue Idee heranführt und dadurch deren Mediennutzungs-Verhalten wandelt. Irgendwann kommt dann ein Startup, dass nicht nur Ahnung von coolen Features hat, sondern sich auch aufs Geschäfte machen (meine hier nicht nur den Verkauf der eigenen Firma) versteht und macht was Ordentliches daraus.

Und wenn dann eine Blase kommt. Hey, was solls. Die erste Phase haben auch viele gute Sachen überstanden – oder warum wird soviel Umsatz im eCommerce gemacht? Und die verdienen heute immer noch Geld. Weshalb tun sie das? Weil sie wissen, was Bussiness ist… und das ist ne Menge mehr als Ajax, Twitter und Co. Auf den Namen (ob nun 2 oder 3 “o”) kommt es da nicht so sehr an!

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