Was mache ich (eigentlch)… mit twitter, texteln und Co?

In den letzten Tage hab ich immer mal wieder was über Twitter.com gelesen und deren Konzept: “What are you doing?”. Dort kann man Freunden und allen anderen Usern, die es interessiert, sagen was man gerade macht.

Gleiche Konzepte gibt es jetzt auch in Deutschland mit texteln und Frazr. Die Finnen haben mit Jaiku ebenfalls eine eigene Plattform für “Was mache ich gerade” Infos.

Mal abwarten, ob die Leute auch bereit sind diese Projekte zu nutzen. Mir persönlich ist die Sinnhaftigkeit noch nicht ganz klar!? Der Ansatz von Jochen Krisch, diese Form des Schnellbloggens für den Austausch von Social Commerce Angeboten wie Woot etc. zu nutzen, find ich ganz nett. Bislang liest man in den deutschen Ablegern aber eher Sachen wie: “Hänge gerade vorm Rechner ab und weiß nicht was ich machen soll.” Da ist wohl eher Frischluft zu empfehlen :X

Besser finde ich da schon plazes.com. Der Dienst ermöglicht per IP Adresse oder einem kleinen Tool zu Download für den eigenen Rechner, die Darstellung seines Standortes oder cooler anderer Plätze. Man kann diese näher beschreiben, Bilder hochladen etc. Mit einem Widget auch sehr schön nutzbar fürs eigene Blog, um Freunden und der Welt zu zeigen wo man gerade ist.

4 Comments

  1. Danke fuer die Erwaehnung von Frazr, Stefan – damit bist Du, soweit ich sehen kann, der Erste in der Blogosphaere 🙂 Nachdem ich Twitter gesehen hab, war ich auch erst etwas skeptisch, ob man wirklich soviele Infos von Freunden und “Freunden” lesen moechte. ABER: viele von uns konsumieren heute schon soviele “unwichtige” Sachen (je nach Definition – Klatsch+Tratsch, Unfallnachrichten, Werbung, Blogs…;-), und da sind zumindest fuer mich Infos von Freunden und Familie, auch wenn sie auf den ersten Blick banal erscheinen, doch viel wichtiger. Seiten wie Frazr senken die Hemmschwelle enorm, sich mitzuteilen, und wenn ich so etwas mehr aus dem Leben der Leute erfahre, die mir wichtig sind, dann wird sich diese Art der Kommunikation durchsetzen. Bin gespannt auf die naechsten Monate. Gruss aus Istanbul, Veit

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  2. Oh ja, sehr kreativ. Das Design klauen und sich nicht mal über nen eigenen Slogan Gedanken machen.
    Aus ökonomischer Sicht natürlich ideal, Werbung wird sicher mal eingebaut. Nicht? 😉
    Das Konzept von Twitter finde ich toll, nur was die Leute drauß machen ist Humbug. Zum Großteil wird das nicht sinnvoll genutzt, sondern nur für sinnloses Blabla wie “ich bring meinen Hund raus, mal schaun ob die Sonne immer noch so warm is.”
    Ja toll, wen interessiert das? Dann doch lieber einen richtigen Blog mit ordentlichen Beiträgen, hinter denen auch eine Motivation steckt und die zum Denken anregen. Alles andere braucht die Welt nicht und soll ruhig im Gehirn der Leute drin bleiben.

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  3. @avilon: wie gesagt, die Hemmschwelle wird gesenkt. Viele meiner Freunde haben eben nicht die Motivation zu bloggen, mich interessiert aber trotzdem, was in ihrem Leben abgeht…und mit Frazr werden sie dann vielleicht doch ab und zu ein Update posten. Und wenn Leute nerven, kann man sie ja fix aus dem Stream rausnehmen.
    Übrigens: unser Slogan ist deutsch! 🙂

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