“Social Logistik” oder in der Schlange stehn

Online Shoppen ist ja eine gute Möglichkeit, dem alljährlichen Wahnsinns des Weihnachtsshopping in der Innenstadt zu entgehen. Statt mit tausenden Mitstreitern die Karstadts, Saturns und Mediamärkte dieser Welt zu stürmen, kann man entspannt zu Hause die Geschenke für die Lieben aussuchen und sich bequem liefern lassen.

Dann stellt sich nur die Frage: Wohin lassen wir die Pakete liefern? Informationen zu den genutzten Dienstleistern – ob DHL, UPS, DPD… findet man oftmals nur versteckt auf Infoseiten der Onlineshops. Die meisten Lieferdienste kommen dann tagsüber und bei Fehlen freundlicher und ganztags anwesender Rentner im eigenen Wohnhaus, hat man dann meist ein Problem. Die Post (DHL) liefert dann in die mächste Fiale, UPS kommt 3x oder man holt es aus einem der wenigen Servicecenter ab. Vorbildlich sind hier Hermes (die Pakete kann man sich an fast jeden Zeitungs- oder Tabakladen liefern lassen) und die Post mit Ihrer Packstation.

Letztere nutze ich gern für das Einkaufen in kleineren Shop und bei ebay. Leider ist das Vorhandensein der Packstationen noch nicht zu allen Händlern durchgedrungen – meist gibt es kein Formular, dass für die Infos zur Packetstation ausgelegt ist. Aber auch die Post hat noch Nachholbedarf. Gerade zur Weihnachtszeit sind die Sationen oftmals überfüllt und die Pakte werden in die nächste Postfiale gebracht.

So auch meine letzte ebay Bestellung. Das Abholen erwies sich als absolutes Highlight. Mit ca. 200 verbundenen Mitstreitern wartete ich eine Stunde vor meinem Postamt um das Paket abzuholen. Wenn Social Shopping der neue Trend im eCommerce ist, dann ist das “gemeinsame” Abholen der Lieferung die Steigerung daraus. Neben vielen nützlichen Tipps für weitere Geschenke – jeder erzählte mir seine persönliche Leidensgeschichte – und vielen netten Witzen über Postbeamte, entstand für eine Stunde ein unglaubliches Gemeintschaftsgefühl – das nenne ich “Social Shopping” 🙂

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